Selbst texten? Ja!

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Selbst texten? Ja! 2017-11-06T22:24:29+00:00

Texten Sie lieber selbst, statt
einen schlechten Texter zu engagieren!

…weil selbst Sie als nicht-professioneller Texter einem schlechten Texter weit überlegen sind:

Warum?

Sie kennen Ihr Produkt
Ein schlechten Texter beschäftigt sich nicht damit – ihm ist egal, was er verkaufen soll.
Sie dagegen kennen jedes Detail, jeden Vorzug und jede Anfälligkeit, denn es ist Ihr „Baby“.

Sie kennen Ihre Kunden.
Ein schlechter Texter praktiziert nur allgemeine Verkaufspsychologie (wenn überhaupt!)
Und das heißt Werbung nach Schema F, denn Menschen „reagieren im Grunde doch immer gleich“, ob man nun Kühlschränke verkauft oder Finanzierungsdienstleistungen – so meint er!

Sie dagegen erleben Ihre Kunden hautnah, Sie wissen, was diese lieben und wovor sie zurückschrecken; schließlich kreist ihr ganzes Denken darum, wie Sie Ihren Kunden ein noch attraktiveres Angebot machen können.

Sie lieben Ihr Produkt und Ihre Kunden – ein schlechter Texter arbeitet nur einen Job ab!

Ich hoffe, ich habe ins Schwarze getroffen!  Sie scheuen doch wirklich keine Mühe, um Ihre Kunden mit einem einzigartigen Kauf- oder Service-Erlebnis zu verwöhnen?

Was ein Profitexter Ihnen voraus hat:
Die Wahl der richtigen Worte

Gutes Texten lässt sich lernen. Sie sollten keine Sekunde länger zögern. Denn Texten heißt: Verkaufen!
Einige „Klassiker“ finden Sie sogar kostenlos im Netz – auf Englisch:

„Scientific Advertising“ von Claude Hopkins
„Tested Sentences that sell“ von Elmer Wheeler.

Fast schon ein Klassiker – Die Archiv-Seite von Startexter Gary Bencivenga:

Geldwerte Tipps zum Copywriting (engl: für Texten) fürs Web-Zeitalter finden Sie auf: www.copyblogger.com

Auch in Deutschland gibt es gute Adressen zur Texter-Ausbildung, z. B. www.verkaufstexter-akademie.de/

So viele Texte
wie Äste an einer Jahrhundert-Eiche

Langfristig rate ich Ihnen, sich soviel Texterwissen wie möglich anzueignen!

Sie haben richtig gelesen.

Jetzt denken Sie vielleicht: „Die Frau muss verrückt sein! Sie sägt grade an dem Ast, auf dem sie sitzt!“

Von wegen! Das Gegenteil ist der Fall.

Denn Sie werden in ihrem Geschäftsleben noch so viele gute Texte brauchen wie eine Jahrhunderteiche Äste hat.

Oder wollen Sie jede wichtigere E-Mail outsourcen?

Texte sind der Atem Ihrer Firma.Anziehend oder nicht? Junger Mann prüft mit der Hand seinen Atem

Können Sie sich einer angebeteten Person nähern, wenn Sie Mundgeruch haben?

Sie ernten harsche Ablehnung! Schon ein falsches Wort, ein falscher Tonfall verdirbt Ihre E-Mail, Ihren Brief, Ihre Anzeige, Ihren Webtext so sicher Mundgeruch das Rendezvous.

Für uns Texter fällt noch genug ab, denn selbst als ausgefuchster Selbermacher-Typ werden Sie gar nicht die Zeit haben, alle Texte auf dem gewünschten Niveau selbst zu schreiben.

Wenn Sie erst mal herausgefunden haben, was einen guten Text ausmacht, der auch die Kasse klingeln lässt, wird die Zusammenarbeit mit Ihnen zum Vergnügen!

  • Sie wissen, dass Qualitäts-Texte keine austauschbaren „Fließband-Werbeschriebe“ sind, bei denen Sie „Lippenstifte“ gegen „Aktien“ oder „Werkzeugmaschinen“ austauschen können.
  • Sie wissen, wie Sie einen Meister-Text erkennen und was Sie dafür investieren.
  • Sie wissen, wie Sie das Beste aus einem Texter herausholen.

Und vor allem stellen Sie sich dann nicht so selbstmörderisch an, wie mein erster Kunde (Die Story finden Sie im Kasten rechts, bzw. unten auf der Seite)

So geht’s effizient!

Da lobe ich mir Auftraggeber wie die Marketing-Leiterin eines Finanzdienstleisters, die mit mir telefonisch meinen Webtext für eine neue Internet-Seite durchging. „Ihr Text gefällt mir sehr gut, doch finden Sie nicht, dass…“

Dank Ihrer Direktmarketing-Erfahrung  waren wir in 10 Minuten fertig, weil sie überzeugende Fragen hatte und ich überzeugende Antworten:

Hörer auflegen, hinsetzen und an ein paar sinnvollen Verbesserungen feilen. So einfach kann es sein!

Was ist mit Ihnen?

Sie haben jetzt folgende Möglichkeiten:

Sie engagieren einen guten Texter, der die Investition wert ist.

oder:

Sie eignen sich Wissen über Copywriting an und texten selbst.

Dabei  muss es kein Entweder/Oder sein: Informieren Sie sich über die dritte Möglichkeit:

die Sparlösung.

Dann geht es Ihnen auch nicht so wie meinem ersten Kunden…

M e i n  allererster Kunde ging pleite!

Wohlgemerkt, bevor mein Text zum Einsatz kam. Hier die Story:

Seine Webseite strotzte nur so von Worthülsen-Jargon wie: „Umsetzen von Reaktionsverkauf“, „Prozessanfangsmarkt“, „einzigartige und für Sie langfristig positive Situation“ usw.

Kurz, die richtigen Worte waren nicht seine Stärke. Im Briefing wollte er „frischen Wind, der in seine Werbung gebracht werden sollte“.

Vorsichtshalber schwor ich ihn noch mal darauf ein, dass ich ihm einen Text schreiben würde, der keinen Kreativwettbewerb gewinnt, sondern einen Text, der nach erprobten Prinzipien bestmöglich verkauft.

Ja, ja, das sei schon klar, genau das wolle er.

Mit Feuereifer stürzte ich mich in die Recherche, u. a. über die Ziel-Branche; ich interviewte einen Branchenaussteiger, um  herauszufinden, wo es dem Kunden weh tat und Insider-Formulierungen zu finden, die Nähe zum Leser aufbauten. Dann textete ich ihm einen Vier-Seiter, auf den ich als Erstlingswerk heute noch stolz bin.
Unter anderem mit folgenden Highlights:

Ein raffiniertes PS mit einer 2-Stufen-Taktik  (Ich lieferte ihm sogar ein Mini-Telefonskript),
ein Response-Element , das endlich auch E-Mail-Adressen generierte, (günstiger als Werbebriefe),
eigenhändige Illustrationen, die die Verkaufsbotschaft verstärkten und nicht von ihr ablenkten.

Es wäre ein Leichtes gewesen, seine Response im Promille-Bereich zu schlagen! Denn nur soviel hatte sein alter Werbebrief – trotz guter Adressliste! Kein Wunder, denn der Brief war im gleichen Stil wie seine Website verfasst. Also empfand ich eine königliche Vorfreude, denn mein Text würde den Kunden ja zu Begeisterungsstürmen hinreißen.

So kann man sich irren!

Seine Reaktion: Aufzeigen eines Rechtschreibfehlers – ein Anfängerfehler, der mich ins Mark traf, da ich mir eigentlich viel Mühe mit dem Korrektorat gegeben hatte – sowie Anmerkungen zur Formatierung: „Absätze nicht einheitlich formatiert, Aufzählungspunkte mal fett, mal nicht fett.“
Ja mit Absicht! Das waren doch alles bewusst eingesetzte Fixationspunkte, zum Erhalt der Lese-Energie und zur Dialogsteuerung!

Doch sein Hauptproblem war folgendes:
Ob jemand wohl vier Seiten lange Briefe liest?

Meine Frage nach Schwächen im Spannungsbogen konnte er nicht beantworten. Auch der Hinweis, dass dies ein erprobtes Format sei, mit dem andere erfolgreich verkaufen, überzeugte ihn nicht. Also formatierte ich ihm den ganzen Text im Magalog-Style um: 4 Seiten, zum Aufblättern gedruckt auf 2 DIN-A3-Bögen im Querformat.

Er konterte mit einer verrückten Idee:  ein quadratisches Falt-Format mit einem Apfel-Logo in der Mitte, das sich nach und nach, Seite um Seite entfaltete, bis sich ein großes Kreuz ergab, in dessen Mitte sich ein Fax-Formular zum Ausschneiden(!) „Bitte dafür neue Texte, selber Inhalt“.
Obwohl das ja eigentlich eine kostenpflichtige Neukonzeption war, tat ich ihm den Gefallen.
Unter Protest.
Ich bezweifelte nämlich, dass sich dieses farbige Package positiv auf die Öffnungsrate auswirken würde. Hinzu kam: Teurere Produktionskosten – also geringerer ROI.

Außerdem war die Aufmerksamkeit der Kunden bei jetzt 4 x Umblättern und immer mehr gleichzeitig frei liegendem Text kaum noch steuerbar. Ich versuchte, ein „Aussteigen aus dem Text“ durch Texter-Tricks wie z. B. Cliffhanger einzudämmen. Am schlimmsten war, dass das ganze Package jetzt förmlich schrie: Ich bin Werbung!

Und dann der Hammer mit dem Responseformular, das man sich erst einmal „erarbeiten“ musste, durch Ausschneiden oder Abreißen an perforierten Linien.

Und wie ging die Geschichte aus? Pünktlich zwei Tage vor Heilig Abend bekam ich Post, in der er zu seiner unbezahlten Rechung einen Vergleich anbot, da er zahlungsunfähig war. Mein Text hätte der Rettungsanker für sein Unternehmen werden sollen, aber seine Fertigstellung hätte ja viiiiel zu lange gedauert, so dass keine Rettung mehr möglich gewesen sei!?

Im nachhinein gesehen war es für seine Kunden vielleicht besser so. Denn was hatte er verkauft? Raten Sie mal. – Verkaufs-Seminare!

Bevor Sie so enden, probieren Sie die Sparlösung!